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© alicephoto / 123RF.com

Erste Nachhaltigkeitsbeauftragte im BioPark Regensburg

Der BioPark hatte im letzten Jahr erstmals eine schwerpunktmĂ€ĂŸige Analyse von Nachhaltigkeitsaspekten in der Betreibergesellschaft durchgefĂŒhrt. Dabei zeigte sich, dass das Unternehmen in vielen Bereichen bereits ĂŒberdurchschnittlich aufgestellt ist. Um das Thema weiter voranzutreiben gibt es jetzt auch eine Nachhaltigkeitsbeauftragte.

Im September 2015 verabschiedeten die Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen auf dem UN-Gipfel in New York die Agenda 2030 fĂŒr nachhaltige Entwicklung. Das KernstĂŒck der Agenda bilden 17 Ziele, die sogenannten Sustainable Development Goals (SDGs). Sie sollen eine VerĂ€nderung in Politik und Gesellschaft anstoßen und dazu beitragen, globale Herausforderungen gemeinsam zu lösen. Die Agenda schafft die Grundlage dafĂŒr, allen Menschen weltweit ein Leben in WĂŒrde zu ermöglichen und wirtschaftlichen Fortschritt im Einklang mit sozialer Gerechtigkeit und im Rahmen der ökologischen Grenzen der Erde zu gestalten.

Im Juli 2021 beschlossen der Deutschen StĂ€dtetag mit der Stadt Regensburg und der Rat der Gemeinden und Regionen Europas (RGRE) mit der Unterzeichnung einer Musterresolution, sich zur Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030 auf lokaler Ebene zu verpflichten. Die Stadtverwaltung kann die Ziele der Agenda 2030 aktuell noch nicht alleine erreichen und hat neben Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft auch alle kommunalen Tochtergesellschaften dazu aufgerufen, gemeinsam die Verantwortung fĂŒr eine globale, nachhaltige Entwicklung am Standort zu tragen.

Im Sommer 2022 startete die BioPark Regensburg GmbH als Unternehmen der Stadt Regensburg mit der ersten Bestandsaufnahme und Analyse von Nachhaltigkeitsaspekten der Betreibergesellschaft. In einem  Assessment mit der Bayern Innovativ GmbH im Rahmen eines Förderprogrammes des Enterprise Europe Network (EEN) zeigte sich, dass der BioPark in vielen Bereichen bereits ĂŒberdurchschnittlich nachhaltig aufgestellt ist und zudem interessante Verbesserungspotentiale besitzt (siehe Pressemitteilung Nr. 262, August 2022).

„Mit dem Assessment gelang uns erstmals eine intensive Analyse und professionelle Bewertung der 17 UN-Nachhaltigkeitsziele“, kommentiert BioPark CEO Dr. Thomas Diefenthal. In der Bewertung lagen die Schwerpunkte auf Ökonomischer Nachhaltigkeit (Profit), Sozialer Nachhaltigkeit (People), Ökologischer Nachhaltigkeit (Planet) und dem Management einer Nachhaltigen Entwicklung.

Das Ergebnis fiel ĂŒberraschend positiv aus. „Wir waren hoch erfreut, dass der BioPark mit 67% der erreichten Punkte deutlich ĂŒber dem Durchschnitt der zum Vergleich herangezogenen anderen Unternehmen lag“, ergĂ€nzt BioPark CFO Prof. Dr. Georg Stephan Barfuß. Der Referent fĂŒr Wirtschaft, Wissenschaft und Finanzen versucht bereits ĂŒber diverse Nachhaltigkeitsprojekte positiv auf den „Green Deal Regensburg“ einzuzahlen. Unter dieser Dachmarke werden seit 2021 alle AktivitĂ€ten bezĂŒglich Energie und Klimaschutz in der Stadt Regensburg gebĂŒndelt.

Die Analyse zeigt die StÀrken des BioParks in der ökonomischen Nachhaltigkeit seines Wirtschaftswachstums und der Innovationen im Cluster BioRegio Regensburg und Healthcare Regensburg. Weitere StÀrken finden sich in der sozialen Nachhaltigkeit rund um das Thema Personal- und Teammanagement im BioPark.

Um das Thema weiter voranzutreiben und einen zentralen Ansprechpartner fĂŒr die Kunden und Partner anzubieten, wurde Frau Susanne Schindler, Diplom Betriebswirtin (FH), seit 2020 im BioPark Assistentin des Verwaltungsmanagements zur Nachhaltigkeitsbeauftragten des Unternehmens benannt. „Ich konnte bereits mit der Planung der Photovoltaik Anlagen sowie der PrĂŒfung des Austausches der Leuchtmittel durch LED Technologie erste nachhaltige Energieprojekte auf den Weg bringen und freue mich auf die neue Aufgabe“, kommentiert Frau Schindler.

Neben der Betreibergesellschaft BioPark bieten aber auch die inhaltlichen AktivitĂ€ten im Clustermanagement viel Raum fĂŒr weitere Entwicklung. So haben z.B. die im BioPark ansĂ€ssige Firma Numares AG (Diagnostik) oder die BioRegio Firma Cfm Oskar Tropitzsch GmbH (Vertrieb von Forschungsreagenzien) ebenfalls ein erstes Nachhaltigkeits-Assessment durchlaufen. Andere Firmen wie z.B. die PAN Biotech GmbH oder die Hyperthermics AG haben bereits nachhaltige Systeme oder ProduktionskreislĂ€ufe implementiert. Die BioRegio Regensburg ist Mitglied im Regensburger „Green Tech Cluster“ und die BioPark GmbH hat bereits einen ersten Nachhaltigkeitsbericht 2022 aufgestellt um die Fortschritte zu dokumentieren.

Quelle: www.biopark.de

Pressemitteilung veröffentlicht am 12.01.2023 in Allgemein.
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