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Kreis Schleswig-Flensburg: Übersicht von Erneuerbare-Energien-Anlagen pro Jahr © HanseWerk Gruppe

HanseWerk: Rekord – 4.150 Erneuerbare-Energien-Anlagen im Kreis Schleswig-Flensburg ans Netz angeschlossen

Die HanseWerk-Tochter SH Netz stellt sich Herausforderungen der Energiewende – GrĂŒnstrom-Leistung steigt im Jahr 2023 kreisweit auf rund 1.990 Megawatt.

Schleswig-Holstein Netz, Teil der HanseWerk-Gruppe, hat im Kreis Schleswig-Flensburg im vergangenen Jahr rund 4.150 Erneuerbare-Energien-Anlagen (EE-Anlagen) mit einer Leistung von zusammen 198 Megawatt (MW) ans Netz angeschlossen (Stichtag: 31.12.2023). Dabei handelte es sich vorrangig um Photovoltaik-Anlagen (ĂŒber 2.830) und Stromspeicher (fast 1.300), aber auch um Windkraftanlagen. „Unsere Kolleginnen und Kollegen haben 2023 jeden Werktag rund 16 Anlagen zur Erzeugung und Speicherung Erneuerbarer Energie ans Netz angeschlossen“, rechnet Marten Thomsen, Leiter des Technik-Standortes von SH Netz, Teil der HanseWerk-Gruppe, in Schuby, vor. „Das ist unser Beitrag zur Energiewende in der Region“, ergĂ€nzt Thorsten Jansen, technischer Leiter in SĂŒderbrarup. Zum Vergleich: Zum Vergleich: 2023 hat HanseWerks Tochterunternehmen SH Netz die Zahl der angeschlossenen Anlagen gegenĂŒber dem Vorjahr (2.040 EE-Anlagen) mehr als verdoppelt und gegenĂŒber 2019 fast verzehnfacht (450).

Zum Jahreswechsel 2023/24 stieg die Anzahl der EE-Anlagen im Kreis Schleswig-Flensburg damit auf mehr als 16.700 EE-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 1.991 MW. Die vergleichsweise kleinen PV-Anlagen – ĂŒberwiegend private Hausdach-Systeme – kamen auf eine Leistung von rund 604 MW Peak, Stromspeicher auf 18 MW und Windkraftanlagen auf 1.369 MW.

Landesweit verzeichnet SH Netz, Tochterunternehmen von HanseWerk, seit dem vergangenen Jahr einen regelrechten Boom bei den Erneuerbaren Energien. Die Zahl der AntrĂ€ge stieg in Schleswig-Holstein auf mehr als 38.230 EE-Anlagen, im Kreis Schleswig-Flensburg auf mehr als 6.350. Um die Herausforderungen der Energiewende zu stemmen, hat SH Netz, Teil der HanseWerk-Gruppe, in den letzten Monaten – trotz FachkrĂ€ftemangels – rund 250 Stellen neu geschaffen. DarĂŒber hinaus wurden die Prozesse durch die EinfĂŒhrung eines speziellen Online-Portals fĂŒr Einspeiser digitalisiert und optimiert. Mit dem EE-Netznavi können sich zukĂŒnftige Einspeiser eigenstĂ€ndig ĂŒber die technischen Rahmenbedingungen beim Anschluss ihrer Anlage informieren und mit wenigen Eingaben unterschiedliche AnlagengrĂ¶ĂŸen konkret durchspielen.

Anmerkung: In die Anzahl der NetzanschlĂŒsse fließen immer auch EE-Anlagen mit ein, die noch im Vorjahr gemeldet, aber erst im Folgejahr fertiggestellt wurden.

Schleswig-Holstein Netz

Die Schleswig-Holstein Netz AG (SH Netz) betreibt fĂŒr rund 2,8 Millionen direkt oder indirekt angeschlossene Kunden Strom- und Gasleitungen in mehr als 900 Kommunen in Schleswig-Holstein. Über 450 schleswig-holsteinische Kommunen halten Anteile an SH Netz. Sie haben umfangreiche Mitspracherechte und erhalten eine Garantiedividende. Das Unternehmen beschĂ€ftigt mehr als 1.400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 26 Standorten in Schleswig-Holstein.

SH Netz hat als Partner der Energiewende bereits zehntausende WindrĂ€der und Solaranlagen an das Stromnetz angeschlossen. DarĂŒber hinaus entwickelt das Unternehmen Energielösungen wie Smart-City-Anwendungen und unterstĂŒtzt den Ausbau der ElektromobilitĂ€t. SH Netz engagiert sich in Innovationsprojekten fĂŒr mehr Klimaschutz. Dazu gehören beispielsweise Einspeiseanlagen, mit denen Biogas oder aus Windstrom produzierter Wasserstoff ins Erdgasnetz aufgenommen werden kann, oder staatlich geförderte Forschungsprojekte.

Bis 2030 wird SH Netz klimaneutral sein: Dazu wird sie sĂ€mtliche Standorte, ihre mehrere hundert Fahrzeuge umfassende Flotte sowie den Strom- und Gasnetzbetrieb in mehreren Stufen bis 2030 klimaneutral stellen. Außerdem unterstĂŒtzt das Unternehmen seit vielen Jahren den regionalen Spitzen- und Breitensport in Schleswig-Holstein, zum Beispiel den SH Netz Cup in Rendsburg, das hĂ€rteste Ruderrennen der Welt.

Quelle: www.hansewerk.com

Pressemitteilung veröffentlicht am 25.03.2024 in Erneuerbare Energien, News.
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