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Das BOOST-Projektteam von BEN-Tec und H2 POWERCELL vor Wasserstoff-Container-Kraftwerk H2PowerCube © Makevisions

NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur auf „Innovation Tour 2026“ zu Besuch bei deutsch-niederländischem „BOOST-Projekt“

Erneuerbare Technologien auf Erfolgskurs für Stärkung der Energieresilienz. Innerhalb dreijähriger Laufzeit hat BOOST-Forschung im „INTERREG-Programm Deutschland-Nederland“ zum Ziel, Unternehmen zu unterstützen, grünen Wasserstoff in Produktionsprozesse zu integrieren. Präsentation des emissionsfreien Wasserstoff-basierten Containerkraftwerks „H2PowerCube“ für Klimabilanz und Energiewende von Hightech-Unternehmen „BEN-Tec GmbH“ und „H2 POWERCELL“ GmbH.

Grüner Wasserstoff gilt als einer der wichtigsten Bausteine der globalen Energiewende. Die Zahlen des aktuellen „Global Energy 2026 Review“ der Internationalen Energieagentur IEA sprechen Bände: Die Dekarbonisierung nimmt an Fahrt auf und skaliert mit wachsender Geschwindigkeit. Dabei trägt der Ausbau von autarken und dezentralen Wasserstoff-Projekten maßgeblich zur Stärkung der Energieresilienz bei. Die Treiber für das Gelingen der Energiewende sind Netzwerke und Bündnisse wie etwa das deutsch-niederländische, von der Europäischen Union (Ko-)finanzierte Kooperationsprojekt „BOOST“ (https://deutschland-nederland.eu/de/projects/boost), das innerhalb des „INTERREG-Programm Deutschland-Nederland“ realisiert wird. In der dreijährigen Laufzeit von März 2024 bis Februar 2027 arbeiten die in Emsdetten ansässigen Hightech-Unternehmen „BEN-Tec GmbH“ (www.ben-tec.com) und „H2 POWERCELL GmbH“ (www.h2-powercell.de) gemeinsam mit der „FH Münster“ (www.fh-muenster.de) daran, den Einsatz von umweltfreundlichen Wasserstoff-Technologien voranzubringen.

Im Rahmen der „NRW Innovation Tour 2026“ des Ministeriums für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie von Nordrhein-Westfalen wurde Ende Mai der stellvertretenden NRW-Ministerpräsidentin und NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur der BOOST-Forschungsstand beim offiziellen Unternehmensbesuch präsentiert. „Kleine und mittlere Unternehmen sind nicht nur das vielbeschworene Rückgrat unserer Wirtschaft – sie sind es, die den Wandel in der Praxis umsetzen. Aus regionaler Innovationskraft und starken Hochschulpartnerschaften entsteht internationale Wettbewerbsfähigkeit“, so Mona Neubaur (gekürzt zitiert nach Quelle: https://www.wirtschaft.nrw/nrw-innovation-tour-2026-mittelstand-entwickelt-wasserstofftechnologie-kreislaufprodukte-und).

Der Geschäftsführer von BEN-Tec und H2-POWERCELL, Sebastian Niehoff, sagte: „Wir haben uns sehr über den Besuch und das Interesse von Ministerin Neubaur gefreut. Der offene Austausch zu unseren Wasserstoff-basierten dezentralen Lösungsansätzen als Energiehabitate für die Dekarbonisierung hat die Relevanz und Dringlichkeit bestätigt. Insbesondere braucht der NRW-Standort als historisches Industrieherz von Deutschland neue sowie überhaupt erneuerbare Technologien für Produktinnovationen zum weltweiten Vertriebsmarketing.“

BOOST entwickelt innovativen Elektrolyseur-Werkzeugkasten

Die erfolgreiche Transformation zu einer nachhaltigen und klimaneutralen Energieversorgung erfordert den Einsatz von grünem Wasserstoff. Beim Umbau des Energiesystems müssen neben dem Import des Gases auch große Produktionskapazitäten national aufgebaut werden. Damit die Integration der Elektrolyseure zur Herstellung des vielseitigen Energieträgers Wasserstoff effizienter gestaltet werden kann, wird im BOOST-Projekt ein innovativer Software-basierter Werkzeugkasten für Elektrolyseure entwickelt. Ziel des INTERREG-Projekts BOOST ist es, Betriebe dabei zu unterstützen, Wasserstoff sicher, effizient und wirtschaftlich in ihre Produktionsprozesse zu integrieren. Bei BOOST wird untersucht, wie Wasserstoff-Anlagen technisch geplant, aufgebaut und betrieben werden können. Die Ergebnisse sollen kleinen und mittleren Unternehmen den Einstieg in Wasserstoff-basierte Anwendungen erleichtern – ein wichtiger Schritt hin zu einer klimafreundlichen Produktion für die dezentrale, autarke Energieversorgung im stationären Segment. Zukunftsrelevant sind dabei Energiehabitate, die als in sich geschlossene Energie-Ökosysteme mit offenen Netz-Schnittstellen und Sektorenkopplungs-Option designt werden können.

Technologischer Impact von H2PowerCube-Containerkraftwerk

Mit der BOOST-Präsentation verknüpft war die Vorstellung des containerisierten Elektrolyse-Brennstoffzellen-Batterie-Kraftwerk „H2PowerCube“, das zum Produktportfolio von H2 POWERCELL gehört. Zur innovativen Kernkompetenz des Wasserstoff-Players aus dem Münsterland gehört die modularisierte Systemintegration von Elektrolyse, Brennstoffzelle und Batterie, die zusammen mit dem Engineering des Energiewirtschafts-Strategen BEN-Tec GmbH umgesetzt wird. Das H2PowerCube-Kraftwerk in S-, M-, und L-Variante vereint maximale Flexibilität mit höchster Effizienz. In dem technologischen Kraftpaket liegt die ganzheitliche Kette zur autarken und dezentralen Energiespeicherung und -versorgung im Kraft-Wärme-Kopplungsbetrieb implementiert. Bei der standardisierten Fertigung wird im Innern der PEM-Elektrolyseur „H2PowerLyzer“ integriert, der auch separat lieferbar ist. Eine Brennstoffzelle dient zur Rückverstromung vor Ort. Der Batteriespeicher sorgt für Lastspitzenglättung und Kurzzeitspeicherung für Schwarzstartfähigkeit und Netzersatzfunktionalität.

Wasserstoff-Tankstellen und Energiehabitate im Vertriebsfokus

Die Expertise für systemische Energielösungen von H2 POWERCELL und BEN-Tec besteht darin, Batteriespeicher und Wasserstoff-Technologien einzuordnen inklusive ihrer Kombinationsmöglichkeit, um die Wettbewerbsfähigkeit stationärer Speicher für den kommerziellen Einsatz zu bewerten. So werden unter anderem Wasserstoff-Tankstellen die schlüsselfertigen Gesamtanlagen angeboten als auch Erzeugern erneuerbarer Ressourcen. Zudem zählen Kommunen bzw. kommunale Netzbetreiber, Gewerbegebiete und Wasserstoff-Quartiere zu den Zielmärkten sowie Hotel- oder Firmenkunden, die Solarmodule und Windstrom installiert haben. Darüber hinaus stehen dezentrale Microgrids in der Disposition von sektorenübergreifenden Energiehabitaten im Vertriebsfokus mit ihren Projekt- und Nachhaltigkeitsverantwortlichen für den wirtschaftlichen Betrieb.

Quelle: www.h2-powercell.de

Pressemitteilung veröffentlicht am 03.06.2026 in News, Wasserstoff.
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