Nachhaltige Geldanlage endet für ÖKOWORLD nicht mit der Auswahl geeigneter Unternehmen. Der aktive Dialog mit den Unternehmen ist ein zentraler Bestandteil des Investmentansatzes. Dass sich Beharrlichkeit auszahlt, zeigt der neue Engagement-Report 2025: Die Quote ihrer erfolgreich oder teilweise erfolgreich eingestuften Engagement-Fälle aus dem Jahr 2024 stieg im Jahr 2025 gegenüber dem Vorjahr von zehn auf 27 Prozent. Zudem zeigt ihr dritter Engagement-Report, wie die Pionierin der nachhaltigen Geldanlage ihre Engagement-Aktivitäten im Jahr 2025 erneut ausgeweitet hat. Als aktive und verantwortungsvolle Investorin hat ÖKOWORLD im Jahr 2025 die Stimmrechte für alle ihre Fonds ausgeübt und weltweit bei 284 Aktionärsversammlungen abgestimmt.
Dr. Oliver Pfeil, CEO von ÖKOWORLD, sagt: „Nachhaltige Geldanlage bedeutet für uns mehr als die Auswahl der richtigen Unternehmen. Wir wollen Veränderungen anstoßen. Der deutliche Anstieg erfolgreicher Engagements zeigt, dass langfristiger Dialog Wirkung entfalten kann. Wer Nachhaltigkeit ernst nimmt, darf sich nicht auf Ausschlüsse beschränken, sondern muss Unternehmen aktiv begleiten, herausfordern und Fortschritte einfordern.“
Einen wesentlichen Beitrag zur Weiterentwicklung der Engagement-Arbeit leistete auch die Zusammenarbeit im internationalen Investoren-Netzwerk Shareholders for Change (SfC), dem ÖKOWORLD Ende 2024 beigetreten ist. Durch gemeinsame Initiativen und abgestimmte Aktivitäten konnte die Reichweite und Wirksamkeit der Engagement-Arbeit weiter erhöht werden.
Insgesamt hat ÖKOWORLD im vergangenen Jahr in 156 Fällen den Kontakt mit Unternehmen gesucht. Am häufigsten fanden 2025 Engagement-Aktivitäten mit Unternehmen aus den USA (22 %), China (17 %), Indien (15 %), Italien (4 %) und Deutschland (4 %) statt. Die vorwiegend adressierten Themen waren ökologisches Produktdesign und Kreislaufwirtschaft (23 %), Menschen- und Arbeitnehmerrechte (19 %), Klimaschutz und Treibhausgasemissionen (18 %), Geschäftsmodell (14 %) sowie Berichterstattung und Transparenz (7 %).
PFAS-Kampagne setzt Fokus auf Ewigkeitschemikalien
Ein bedeutender Meilenstein war für ÖKOWORLD im Jahr 2025 der Start ihres ersten thematischen Engagements. Erstmals hat die Fondsgesellschaft eine eigene Kampagne zu einem spezifischen Nachhaltigkeitsthema ausgerollt: PFAS (per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen: sogenannte „Ewigkeitschemikalien“). Hierfür hat das Team Nachhaltigkeitsresearch 20 Unternehmen aus den Sektoren Verpackungen sowie Klimatechnik/Baumaterialien in den ÖKOWORLD-Anlageuniversen identifiziert und sie, wo nötig, zu einem Ausstieg (Phase-out) bzw. mehr Transparenz aufgefordert.
„Ziel unserer Kampagne ist einerseits, das Problembewusstsein der Unternehmen zu erhöhen. Andererseits wollen wir unseren Erwartungen nach mehr Transparenz in der Berichterstattung sowie progressiven, über gesetzliche Vorgaben hinausgehenden Phase-out-Strategien Ausdruck verleihen“, sagt Verena Kienel, Leiterin Nachhaltigkeitsresearch von ÖKOWORLD. Die PFAS-Kampagne ist auf drei Jahre angelegt. Ein erster Zwischenstand zeigt, dass ein vollständiger Phase-out im Verpackungssektor möglich ist, während im Bereich Klimatechnik/Baumaterialien bisher noch Ausstiegspläne fehlen und die Transparenz in der Berichterstattung unzureichend ist.
Fokus 2026: Engagement für die Transformation der Wirtschaft
Aufbauend auf den Erfahrungen der vergangenen Jahre wird ÖKOWORLD ihre Engagement-Aktivitäten künftig noch stärker auf die Transformation der Realwirtschaft ausrichten. Im Fokus stehen Unternehmen, die einen messbaren Beitrag zur Reduktion von Treibhausgasemissionen leisten können und sich glaubwürdig auf einem Transformationspfad befinden.
Dieser Ansatz bildet zugleich einen wesentlichen Bestandteil des neuen Fonds ÖKOWORLD GLOBAL TRANSITION. Ziel ist es, Unternehmen nicht nur anhand ihrer heutigen Nachhaltigkeitsleistung zu bewerten, sondern insbesondere ihren Beitrag zur Dekarbonisierung der Wirtschaft und ihre Fortschritte im Transformationsprozess aktiv zu begleiten.
„Die Ergebnisse zeigen, dass Engagement wirkt. Gleichzeitig stehen wir erst am Anfang“, fasst Dr. Oliver Pfeil zusammen. „Mit unserem neuen Fonds ÖKOWORLD GLOBAL TRANSITION werden wir den Dialog künftig noch stärker auf die Reduktion von Treibhausgasemissionen und die Transformation emissionsintensiver Branchen ausrichten. Gerade dort können aktive Investoren einen wichtigen Beitrag leisten, um Veränderung zu beschleunigen und Wirkung zu erzielen.“
Alle Informationen zur Engagement-Strategie von ÖKOWORLD und den vollständigen Engagement-Report 2025 finden Sie unter www.oekoworld.com/privatpersonen/philosophie/engagement#c1226
Quelle: www.oekoworld.com