Nach einer Begrüßung der Teilnehmenden durch Daniel Spitzenberger, Wirtschaftsförderung Castrop-Rauxel, und Prof. Dr. Thomas Naber, Sprecher des H2Raums von der Westfälischen Hochschule, informiert Naber über realistische Szenarien zum Einsatz von Wasserstoff: „Auch wenn Wasserstoff grundsätzlich eine Vielzahl anderer Energieformen ersetzen kann, sind Verfügbarkeit und Kosten für eine wirtschaftliche Planung zu berücksichtigen,“ zeigt sich Naber überzeugt.
Grüne Wärme als Nebenprodukt
Wie sich diese Wirtschaftlichkeit von Wasserstoff steigern lässt, ist Gegenstand des anschließenden Vortrages von Klaus Mengesdorf, Gelsenwasser AG. Im Rahmen des Projektes H2Reallabor Castrop-Rauxel hat er ein Modell entworfen, das die Abwärmenutzung bei der Umwandlung von Strom in Wasserstoff und von Wasserstoff in Strom realitätsnah simulieren kann.
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Nach einer Führung über den Hof Kremerskothen mit Besichtigung der Windenergieanlage sowie der Möglichkeit zum Austausch und zur Vernetzung endet die Veranstaltung an der Bodelschwingher Straße 101 um 13.00 Uhr. Interessierte können sich bei der Wirtschaftsförderung Castrop-Rauxel für eine Teilnahme anmelden: https://pretix.eu/wifoe/smart/
Initiative H2Raum
Die Initiative H2Raum wird gefördert durch das Förderprogramm „T!Raum – TransferRäume für die Zukunft von Regionen“ des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt. Ziel des Förderprogramms ist, in strukturschwachen Regionen langfristig zukunftsweisende Innovationen und den Strukturwandel gleichermaßen voranzutreiben. Im Speziellen will der H2Raum dafür sorgen, dass die Wasserstoffakteure im Ruhrgebiet voneinander lernen, gemeinsam diskutieren und miteinander Wasserstoffprojekte entwickeln und durchführen. Der H2Raum adressiert dabei alle Interessierten vom Start-up über kleine und mittelständische Unternehmen, Hochschulen, Bildungs- und Forschungseinrichtungen über Studierende, Schülerinnen und Schüler bis in die Zivilgesellschaft hinein. Initiatoren des H2Raum sind die Westfälische Hochschule und das Fraunhofer IEG.
Die Westfälische Hochschule forscht seit über 20 Jahren im Bereich der Wasserstofftechnologie. Sie ist Partnerin zahlreicher regionaler und überregionaler Initiativen. Seit dem Wintersemester 24/25 bietet die Hochschule den Studiengang „Wasserstoffsysteme und Erneuerbare Energien“ an. Und mit dem „H2 Solution Lab“ entsteht – gefördert im Rahmen des 5-StandorteProgramms von Bund und Land NRW – ein zukunftsweisendes Wasserstofflabor an der Westfälischen Hochschule als wichtige Säule des Wasserstoffstandortes Gelsenkirchen.
Das Fraunhofer IEG beschäftigt sich als Einrichtung der Fraunhofer-Gesellschaft schwerpunktmäßig mit Geothermie, Energieinfrastrukturen sowie der industrienahen Wasserstoffforschung. Es leitet mit TransHyDE eines der drei Leitprojekte des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz zu Wasserstofftechnologien, entwickelt innovative Speicherlösungen und unterstützt bei der Integration von Wasserstofftechnologien in die Energiesysteme.
Quelle: www.ieg.fraunhofer.de