Premiumwerbung
Premiumwerbung
Premiumwerbung

© lovelyday12 / 123RF.com

analytica 2024: Auf dem Weg ins Zero-Carbon-Lab

– Energieeffiziente GerĂ€te fĂŒr mehr Nachhaltigkeit im Labor
– Alternativen zu knappem Helium und umweltfreundliche Verbrauchsmaterialien
– Weniger Abfall dank Miniaturisierung & Co.

Ob Analytik im Mini-Format mit reduziertem Lösemittelbedarf oder energieeffiziente Labortechnik: Auf der analytica wird das Green Lab RealitĂ€t. Aussteller aus aller Welt prĂ€sentieren vom 9. bis 12. April 2024 in MĂŒnchen ihre Innovationen und Nachhaltigkeitskonzepte. „Wir möchten mit der analytica dazu beitragen, den Energie- und Ressourcenbedarf sowie das Abfallaufkommen im Labor zu reduzieren“, sagt Armin Wittmann, Projektleiter analytica bei der Messe MĂŒnchen. „Die analytica bringt alle Akteure zusammen und weist den Weg ins grĂŒne Labor.“

Schluss mit stromfressenden GerÀten

Labore haben einen deutlich höheren Energiebedarf als BĂŒro- und WohngebĂ€ude. Ein TiefkĂŒhlschrank etwa, der Proben auf minus 80 Grad Celsius kĂŒhlt, verbraucht jĂ€hrlich so viel Energie wie ein Einfamilienhaus. Das muss nicht sein. Auf der analytica informieren namhafte Hersteller von KĂŒhlgerĂ€ten, unter ihnen Fryka, Huber, Lauda und Liebherr ĂŒber den aktuellen Stand der KĂ€ltetechnik. Energieeffiziente GerĂ€te mit Vakuumisolierungen, optimierten Dichtsystemen und natĂŒrlichen KĂ€ltemitteln, die weder zum Ozonloch noch zum Klimawandel beitragen, sorgen fĂŒr nachhaltige KĂŒhlung im Labor.

Auch sonstige Labortechnik vom Abzug bis zur Zentrifuge lĂ€sst in Sachen Energieeffizienz oft noch zu wĂŒnschen ĂŒbrig. FĂŒr Labore, die Einsparpotenziale identifizieren möchten, bietet analytica Aussteller Waldner eine Green-Lab-Beratung an. Sie erkennt die grĂ¶ĂŸten Stromfresser und unterstĂŒtzt Labore bei der Umstellung auf „Zero Carbon“.

GrĂŒne Chemikalien und Laborutensilien

Nachhaltigkeit im Labor beginnt aber nicht erst bei den GerÀten, sondern schon bei den Chemikalien und Verbrauchsmaterialien. Wer eine umweltfreundliche Alternative zu bedenklichen Reagenzien und Lösemitteln sucht, findet auf der analytica an den StÀnden von Chemikalienanbietern wie AppliChem, Carlo Erba, Merck und Roth kompetente Beratung. Ob und wie die Umstellung einer bestimmten Analysenmethode auf nachhaltigere Chemikalien gelingt, lÀsst sich zudem im GesprÀch mit den Applikationsspezialisten der GerÀtehersteller klÀren.

Im Fall von Helium sind Alternativen gefragt, da das Edelgas knapp und immer teurer wird. Das spĂŒren Analytik-Labore, die hochreines Helium unter anderem als TrĂ€gergas fĂŒr die Gaschromatographie benötigen, schon heute. Spezielle Gasfilter erlauben den Einsatz von kostengĂŒnstigerem Helium mit geringerem Reinheitsgrad. Systeme von analytica Aussteller wie Agilent und Shimadzu verfĂŒgen zudem bereits ĂŒber Helium-sparende GerĂ€teeinstellungen oder können mit alternativen Gasen wie Wasserstoff betrieben werden.

Nicht mehr zeitgemĂ€ĂŸ ist zudem der enorme Bedarf an Verbrauchsartikeln aus fossilem Plastik. Handschuhe und einige andere Dinge lassen sich vielleicht mehrfach verwenden, aber welche Alternative gibt es zu Laborutensilien mit direktem Probenkontakt? analytica Aussteller Eppendorf bietet jetzt Pipettenspitzen, Tubes und PCR-Platten aus biobasierten Kunststoffen an, um den CO2-Fußabdruck zu reduzieren.

Weniger Abfall dank Miniaturisierung & Co.

Der Trend zur Miniaturisierung schont ebenfalls wertvolle Ressourcen, denn AnalysengerĂ€te, die Proben im Mikroliter-Bereich oder darunter verarbeiten, verbrauchen deutlich weniger Reagenzien und Lösemittel. In einigen FĂ€llen bietet sich sogar eine berĂŒhrungsfreie Analytik ohne jeglichen Chemikalienbedarf an, zum Beispiel mit den Raman-Spektroskopen im Portfolio von analytica Ausstellern wie analyticon, Anton Paar, Bruker, Horiba, Metrohm und Mettler Toledo.

Ob Raman-Spektroskop oder andere AnalysengerĂ€te: Die meisten Hersteller bieten Reparatur- und Wartungsdienste sowie Optionen zur Erweiterung oder RĂŒcknahme von GerĂ€ten an. „Auf der analytica treffen sich Anwender und Hersteller, um Angebot und individuelle AnsprĂŒche abzustimmen. Das ist wichtig fĂŒr mehr Nachhaltigkeit im Labor, denn wenn alle an einem Strang ziehen, fĂ€llt der Abschied von eingefahrenen Routinen leichter“, unterstreicht Susanne Grödl, Deputy Exhibition Director analytica.

Die analytica bildet das gesamte Spektrum der Analysen-, Bio- und Labortechnik ab. Mit der Kombination aus Fachmesse, analytica conference und umfangreichem Rahmenprogramm bietet sie zahlreiche Tipps und Inspirationen fĂŒr mehr Nachhaltigkeit im Labor.

Quelle: www.messe-muenchen.de


Pressemitteilung veröffentlicht am 12.12.2023 in CO2-Management / -Reduktion, News.
Schlagwörter: