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Ein Thema sind unter anderem Hochtemperatur-W√§rmepumpen, die viele Industrieprozesse klimavertr√§glicher machen k√∂nnen. Diese speziellen W√§rmepumpen f√ľr den Einsatz in der Industrie sind eine klimavertr√§gliche Alternative zu fossilen Brennstoffen. © DLR (CC BY-NC-ND 3.0)

Das DLR auf der E-World in Essen

Ein Thema sind unter anderem Hochtemperatur-W√§rmepumpen, die viele Industrieprozesse klimavertr√§glicher machen k√∂nnen. Diese speziellen W√§rmepumpen f√ľr den Einsatz in der Industrie sind eine klimavertr√§gliche Alternative zu fossilen Brennstoffen

  • DLR zeigt auf der Messe E-World Technologien und L√∂sungen f√ľr die W√§rmewende.

  • Die E-World findet vom 20. bis 22. Februar 2024 in Essen statt.

  • Mit dabei sind Exponate zum Heizen mit Kalk und zu Hochtemperatur-W√§rmepumpen sowie die DLR-Ausgr√ľndung heatbrAIn.

  • Schwerpunkte: Energie, W√§rmewende, W√§rmespeicher

Auf der internationalen Energiemesse ‚ÄěE-World energy & water‚Äú in Essen stellt das Deutsche Zentrum f√ľr Luft- und Raumfahrt (DLR) neuartige Technologien und L√∂sungen f√ľr die W√§rmewende vor. Die E-World ist die Informationsplattform f√ľr die Energiebranche und bringt Industrie, Forschung, Verwaltung und Politik zusammen. Vom 20. bis 22. Februar 2024 erfahren Besucherinnen und Besucher am DLR-Stand (Halle 4, Standnummer 4D118) zum Beispiel, wie man mit Kalk emissionsfrei heizen kann. Ein weiteres Thema sind Hochtemperatur-W√§rmepumpen, die viele Industrieprozesse klimavertr√§glicher machen k√∂nnen. Eine neue DLR-Ausgr√ľndung zeigt, wie sie schnell und mit neuen Methoden Daten f√ľr die W√§rmeplanung bereitstellt.

‚ÄěOb zum Heizen von Geb√§uden oder f√ľr wichtige Industrieprozesse in der Stahl-, Chemie- und Lebensmittelindustrie ‚Äď W√§rme ist neben Strom eine elementare Ressource f√ľr Wirtschaft und Gesellschaft. F√ľr ihre Bereitstellung kommen bislang allerdings kaum erneuerbare Ressourcen zum Einsatz. Folglich ist der W√§rmebedarf f√ľr rund 40 Prozent der energiebedingten CO2-Emissionen verantwortlich. Die DLR-Energieforschung konzipiert und entwickelt deshalb bezahlbare, robuste Technologien und bringt sie in die Anwendung, um W√§rme f√ľr Industrie, Geb√§ude, Quartiere und Kommunen klimavertr√§glich bereitzustellen‚Äú, sagt Prof. Meike Jipp, Bereichsvorst√§ndin Energie und Verkehr des DLR.

CALOGY: Clever Heizen mit Kalk

Wie man Geb√§ude mit einem W√§rmespeicher aus gebranntem Kalk klimavertr√§glich heizen¬†kann, daran arbeitet das DLR-Institut f√ľr Technische Thermodynamik. Aktuell testen die Forschenden eine Pilotanlage und bringen diese Technologie zum ersten Mal und in gr√∂√üerem Ma√üstab au√üerhalb des Labors zum Einsatz. Um W√§rme zu erzeugen, nutzen Kalkspeicher die chemische Reaktion von gebranntem Kalk und Wasser. Wenn die beiden Stoffe reagieren, k√∂nnen Temperaturen √ľber 100 Grad Celsius entstehen. Die Heizleistung l√§sst sich durch die Kalk- und Wassermenge regeln. Das Besondere an Kalkspeichern ist, dass sie nahezu keine W√§rmeverluste haben. In Kalk l√§sst sich Energie √ľber Monate chemisch ‚Äěeinlagern‚Äú. Im Sommer kann so erneuerbare Energie eingespeichert und im Winter zum Heizen genutzt werden. Wie das genau funktioniert, erkl√§rt das interaktive Exponat Calogy auf dem DLR-Stand.

Klimaverträgliche Prozesswärme: Hochtemperatur-Wärmepumpe CoBra

Um die W√§rmewende in der Industrie voranzutreiben, forscht das DLR-Institut f√ľr CO2-arme Industrieprozesse an Technologien f√ľr Hochtemperatur-W√§rmepumpen. Diese speziellen W√§rmepumpen f√ľr den Einsatz in der Industrie sind eine klimavertr√§gliche Alternative zu fossilen Brennstoffen. In Cottbus steht die einmalige DLR-Versuchsanlage CoBra. Ihr Name ist eine Kombination aus Cottbus und dem Brayton-Prozess der Thermodynamik, auf dem die Anlage beruht. Die Pilotanlage kann W√§rme bis 300 Grad und K√§lte bis -40 Grad Celsius bereitstellen. Dieses Temperaturniveau reicht f√ľr viele Industriebranchen aus. Auf der E-World zeigt das DLR ein kleines Modell der CoBra-Anlage, die trockene Luft aus der Umgebung als Arbeitsmedium verwendet. Forschungsprojekte entwickeln Steuerungskonzepte f√ľr die Anlage, steigern ihren Wirkungsgrad und arbeiten an einem m√∂glichst kompakten Design der Anlage. Zudem untersucht das DLR, wie sich Hochtemperatur-W√§rmepumpen am besten in bestehende Industrieprozesse integrieren lassen.

Start-up ‚ÄěheatbrAIn‚Äú: schnell und exakt zu Daten f√ľr die W√§rmewende

Die DLR-Ausgr√ľndung ‚ÄěheatbrAIn‚Äú unterst√ľtzt bei der Datensammlung √ľber Geb√§udebest√§nde, zum Beispiel f√ľr die kommunale W√§rmeplanung, W√§rmenetz-Transformationspl√§ne oder Machbarkeitsstudien. Dazu kombiniert das junge Unternehmen Datenquellen und erg√§nzt sie mit wissenschaftlichen Methoden. Mit individuell angepassten Geodaten und Energiemodellen bietet das Start-up aus dem DLR-Institut f√ľr Solarforschung eine automatisiert erstellte und damit schnell verf√ľgbare Datenl√∂sung. Physikalische Modelle berechnen auf Basis von dreidimensionalen Geb√§ude-Darstellungen, von Nutzungsarten und Baualtersklassen pr√§zise die Heizlast, den W√§rmebedarf und die Lastg√§nge in st√ľndlicher Aufl√∂sung. Das heatbrAIn-Modell wird im Laufe eines Projekts mit weiteren Informationen der Kunden √ľber das betrachtete Gebiet angereichert und so die Qualit√§t der Modellierung zus√§tzlich verbessert.

Quelle: www.dlr.de

Pressemitteilung veröffentlicht am 20.02.2024 in CO2-Management / -Reduktion, News.
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