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Mit CPQ neue Chancen der nachhaltigen Produktkonfiguration nutzen

Produktkonfiguration und Nachhaltigkeit

Neue Chancen durch Nachhaltigkeit

√Ėkologische Nachhaltigkeit wird zum Kaufkriterium. Auch bei technisch komplexen und variantenreichen Produkten wie Maschinen oder Anlagen w√§hlen Kunden zunehmend Produkte und Marken, die einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Laut einer Studie von Capgemini profitieren √ľber 80 % der Unternehmen, die in nachhaltige Initiativen investieren, von einem verbesserten Markenimage und von Effizienz- sowie Produktivit√§tssteigerungen.

Produktkonfiguration als Ansatzpunkt

Wenn es darum geht, CO2-Einsparungen zu erzielen und Nachhaltigkeitsziele mit digitalen Technologien zu erreichen, wird in vielen Unternehmen zun√§chst an die verst√§rkte Automatisierung der Fertigung gedacht. Auf diesem Weg wollen Unternehmen bis 2030 laut der Bitkom Studie ‚ÄěKlimaeffekte der Digitalisierung‚Äú 31 Millionen Tonnen CO2 einsparen. Unternehmen, die ihre Handlungsans√§tze f√ľr mehr Nachhaltigkeit auf den Fertigungsprozess beschr√§nken, √ľbersehen jedoch das gr√∂√üte Potenzial. Die Nutzung eines Produktes macht 80 % seiner gesamten √Ėkobilanz aus. Deshalb m√ľssen Produkte gemeinsam mit dem Kunden so konfiguriert werden, dass sie √ľber ihren gesamten Lebenszyklus hinweg ‚Äď von der Produktion, √ľber den Betrieb bis hin zur Entsorgung – einen hohen Nachhaltigkeitsgrad aufweisen.

Nachhaltigkeit messen

Die Schwerpunkte zur Quantifizierung der Nachhaltigkeit k√∂nnen sehr unternehmens- und produktspezifisch sein. Der ‚Ā† CO2‚Ā†– und der H2O-Fu√üabdruck ber√ľcksicht jeweils nur eine Umweltwirkung. Es k√∂nnen damit ausschlie√ülich Aussagen √ľber den Beitrag zum ‚Ā†Treibhauseffekt‚Ā† beziehungsweise dem Wasserverbrauch getroffen werden. Im Gegensatz dazu werden bei der √Ėkobilanz (Life Cycle Assessment) s√§mtliche Umweltwirkungen des Produktes betrachtet, die √ľber alle Phasen des Produktlebenszyklus hinweg auftreten k√∂nnen. Daf√ľr werden alle potenziellen Schadwirkungen auf Boden, Luft, Wasser sowie alle mit dem Produkt verbundenen Stoffstr√∂me ber√ľcksichtigt. Zu den Stoffstr√∂men z√§hlen Rohstoffeins√§tze, Emissionen aus Ver- und Entsorgungsprozessen, aus der Energieerzeugung oder aus Transporten. Ein zentrales Problem bei der Erstellung von √Ėkobilanzen ist die oftmals eingeschr√§nkte Verf√ľgbarkeit der Daten. Umweltbezogene Daten zu Produkten und Prozessen sind h√§ufig nicht √∂ffentlich oder nur durch m√ľhevolle Recherchen zug√§nglich. Allerdings deutet sich an, dass sich das in der Zukunft aufgrund einer nachhaltigkeitsorientierten Gesetzgebung √§ndern wird.

Mit CPQ Ressourcen sparen

Mit CPQ-Software werden technisch komplexe Produkte nach dem Bedarf der Kunden konfiguriert (Configure), Preise zuverl√§ssig kalkuliert (Price) und personalisierte Angebote erstellt (Quote). Die Software stellt sicher, dass nur verkauft und produziert wird, was Kunden auch tats√§chlich ben√∂tigen. Es bleiben keine Massenprodukte unverkauft im Lager liegen. Zus√§tzlich garantiert eine integrierte Plausibilit√§ts- und Vollst√§ndigkeitspr√ľfung, dass die konfigurierten Produktvarianten auch technisch realisierbar sind. Das minimiert Fehler, spart Zeit, Energie und Ressourcen im Produktionsprozess.

Das nachhaltigste Produkt finden

Der gesamte Vertrieb kann mit CPQ-Software auf Nachhaltigkeitskriterien ausgerichtet werden. Das gelingt, indem die Software die Produkte vorschl√§gt, die zum Anwendungsfall des Kunden passen und gleichzeitig einen hohen Nachhaltigkeitsgrad aufweisen. Dazu integriert beispielsweise der CPQ-Spezialist camos die √∂kologische Nachhaltigkeit in einen Guided Selling Prozess. Guided Selling bedeutet, dass der Anwender anhand von Fragen zum Anwendungsfall Schritt f√ľr Schritt durch den Angebotsprozess geleitet wird. Es entsteht ein Dialog, der nachvollziehbar macht, warum sich das vorgeschlagene Produkt f√ľr die Anwendung des Kunden eignet. camos erm√∂glicht es den Herstellern, in diesen Dialog Fragen zur Relevanz von Nachhaltigkeitsaspekten zu integrieren und die Klassifizierung der Produkte so anzupassen, dass diese bei der Produktempfehlung besonders ins Gewicht fallen. Als Ergebnis werden die zu den Kundenanforderungen passenden Produkte mit einer Zusammenfassung der wichtigsten Nachhaltigkeitsinformationen dargestellt.

Nachhaltig konfigurieren

Bei individualisierbaren Angeboten h√∂rt der Kaufprozess jedoch nicht auf, wenn ein passendes Produkt gefunden ist. Im Anschluss geht es darum, dieses im Detail auszupr√§gen. Der Weg zur individuellen Kundenl√∂sung f√ľhrt also von der Anforderung zum Produkt (Guided Selling) und vom Produkt zur individuellen Variante (Produktkonfiguration). Auch bei der Konfiguration des Produktes k√∂nnen CPQ-L√∂sungen die Nachhaltigkeit im Fokus behalten, indem sie dem Anwender die √∂kologischen Folgen jeder Konfigurationsentscheidung aufzeigen. So reichert beispielsweise die CPQ-Software von camos die Auswahlm√∂glichkeiten mit erg√§nzenden Nachhaltigkeitsinformationen an. Sofern der Anwender im Guided Selling Prozess den Schwerpunkt auf die CO2-Emissionen gelegt hat, werden ihm bei der Konfiguration f√ľr jede Option die entstehenden CO2-Emissionen angezeigt und mit visuellen Elementen die umweltschonendsten Alternativen hervorgehoben.

Umsatzsteigerung durch Nachhaltigkeitsinformationen

CPQ-Systeme f√ľhren Anwender nicht ausschlie√ülich zur nachhaltigsten Produktvariante, sondern stellen auch ihren positiven Effekt auf die Umwelt im Angebot dar. Zum Beispiel werden Nachhaltigkeitsinformationen wie der CO2-Fu√üabdruck in Diagrammen veranschaulicht oder den kalkulierten Investitionskosten Einsparungen gegen√ľbergestellt, die durch eine h√∂here Energieeffizienz langfristig realisiert werden k√∂nnen. Diese Informationen zur Umweltwirkung werden immer mehr zum entscheidenden Verkaufsargument und tragen in Zukunft ma√ügeblich zur Steigerung des Umsatzes bei.

Quelle: www.camos.de

Pressemitteilung veröffentlicht am 12.12.2023 in CO2-Management / -Reduktion, News, Software.
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